30.03.25
Letztes Saisonspiel TSV mE – VT Kempen 2 22:18 (9:9)
Einen ereignisreichen Sonntag hatten die Kids der mE. Um 13.00 Uhr stand das letzte Saisonspiel gegen Kempen 2 an. Im Hinspiel verlor man „sang- und klanglos“, dies wollten die blau-weißen vor heimischem Publikum diesmal besser machen. In der ersten Halbzeit konnte sich keine der beiden Mannschaften wirklich absetzen, sodass man mit 9:9 in die Halbzeit ging. Es galt in der 2.Halbzeit, noch stärker in der Abwehr zu sein, damit man nach Ballgewinn zu einfachen Toren kommt. Dies gelang dem TSV zu Beginn der 2.Hz überhaupt nicht und plötzlich lag man 10:13 hinten. Nach einer Auszeit berappelten sich die Kids wieder: Marlon im Tor hatte wieder eine sehr starke Phase, die Feldspieler machten kaum Fehlpässe und nach schönen Passkombinationen verwandelten sie die Torwürfe. Zwischenzeitlich gab es sogar einen 6-Tore-Vorsprung. Am Ende hieß es dann 22:18.
Es spielten und trafen: Marlon (Tor), Jonah (7), Tilo, (7), Colin (2), Julian (3), Maximilian, Jannis, Elias, Lusia, Benedikt, Johnny, Andre (3).Die Kids sicherten sich so den 8. Saisonsieg und einen hervorragenden 6. Tabellenplatz! Herzlichen Glückwunsch!
29.03.25
TSV Kaldenkirchen 1M – HSG Am Hallo Essen 1M 26:28 (16:13)
Der TSV verpasst knapp eine Überraschung gegen den Meister
Am Samstagabend empfing der TSV Kaldenkirchen den bereits feststehenden Meister Am Hallo aus Essen. Trotz zahlreicher Ausfälle auf beiden Seiten entwickelte sich eine spannende Partie, in der Kaldenkirchen über weite Strecken eine beeindruckende Reaktion auf die schwache Leistung der Vorwoche zeigte.
Bereits in der ersten Halbzeit wurde deutlich, dass sich die Gastgeber nicht kampflos ergeben würden. Mit hoher Intensität und einer starken Defensive hielt Kaldenkirchen den Favoriten in Schach. Immer wieder war es Torwart Christian Thommessen der sich hinter einer starken Deckung auszeichnete und diverse Würfe der Essener vereitelte. Zur Halbzeitpause lag das Team von Trainer Hesse mit 16:13 in Führung – eine verdiente Belohnung für den engagierten Auftritt.
Nach dem Seitenwechsel gelang dem TSV ein furioser Start. In der 38. Minute erhöhten die Höllenbewohner auf 21:14 und ließen die Hoffnung auf eine Überraschung wachsen. Doch mit schwindenden Kräften und einer dünn besetzten Bank – lediglich drei Rückraumspieler standen zur Verfügung – konnte Kaldenkirchen dem Druck der Gäste nicht mehr standhalten. Als dann auch noch der bis dahin stärkste Spieler auf dem Platz, Maik Tötsches, wegen einer Handverletzung, temporär vom Platz musste, schien bei den Hausherren nichts mehr zu gehen: 15 Minuten erzielte das Heimteam nur noch drei Treffer, während Am Hallo das Spiel drehte und letztlich mit 28:26 als Sieger vom Platz ging.
Wie bereits beschrieben zeigte Maik Tötsches, mit insgesamt 13 Toren (7/8 von der Siebenmeterlinie) eine außergewöhnliche Leistung.
Trotz der Niederlage kann Kaldenkirchen auf die gezeigte Leistung aufbauen und mit erhobenem Haupt in die kommenden Spiele gehen. Nächste Woche folgt direkt das nächste Heimspiel. Gegen die Adler aus Königshof kann der TSV mit einer Leistung wie heute endlich wieder in die Erfolgsspur finden.
Es spielten und trafen:
Maik Tötsches 13 (7/8), Nils Coenen 2, Aaron Rothkopf 4, Clim Smits 1, Frederik Rosati 2, Thomas Heyer 1, Noah Lorenz 1, Jonas Leven, Niklas Schwartz, Till Lüfkens 1, Nils König 1, Christian Thommessen (Tor), David Mattke (Tor), Cedric Brüster (Tor)
30.03.2025
TSV Kaldenkirchen II – TV Erkelenz 1860 35:27 (18:16)
Wilder (Hölle) Westen
Die 2. Herrenmannschaft setzt sich in einem wilden Wettschießen gegen den abstiegsbedrohten TV Erkelenz durch
Sonntagsspiele liegen der „Zweiten“ nach wie vor eher nicht. Trotz 35 Toren, 2 Punkten und keinen neuen Verletzten wollte sich nach dem Sieg gegen den TV Erkelenz keine so richtige Siegesfreude einstellen. Die Spieler waren platt, das Spiel trotz allem irgendwie nicht so wirklich befriedigend. Zunächst zum Spielverlauf.
Halbzeit eins verlief größtenteils ausgeglichen. Der TSV bemühte sich, den wurfgewaltigen Rückraum der Gäste in den Griff zu bekommen und seinerseits mit Tempo und strukturiertem Positionsspiel in gute Abschlusspositionen zu kommen. Um die defensive Stabilität zu erlangen benötigte man allerdings rund 10 Minuten. Vorne kam man zwar immer wieder zu besten Tormöglichkeiten, scheiterte aber zunächst immer wieder an Pfosten, Latte und Torwart. Ein Problem, dass sich durch das gesamte Spiel ziehen sollte.
Nachdem sich der gegnerische Rückraumspieler Till Schröder in der 24. Spielminute nach Foul an Henry Booth mit glatt Rot verabschiedete, wurde das Offensivspiel der Gäste eindimensionaler und ausrechenbarer. Kapital schlagen konnte der TSV davon allerdings zunächst nicht, eigene Überzahlen wurden schlecht genutzt und es ging mit einem 18:16 eher ernüchternd in die Halbzeitpause.
Halbzeit zwei begann dann, wie die erste aufgehört hatte: vogelwild. Trotz klarer spielerischer Überlegenheit blieb die Partie bis zur Mitte der zweiten Hälfte völlig offen. Erst ab der 44. Spielminute, nach Umstellung auf eine doppelte Manndeckung und einem Wechsel im Tor, begann der TSV sich abzusetzen und spielte dann endlich einen komfortablen Vorsprung heraus, den man am Ende souverän übers Ziel brachte.
Zwei Punkte ließen die TSV-Anhänger ihre Haare raufen. Die „Zweite“ ging über die gesamte Spieldauer eine dermaßen hohe Pace, dass man den Eindruck gewinnen konnte, der TSV wolle sich selbst überholen. Es ist toll, wenn man das Tempo hochhält, aber in diesem Spiel war es an der ein oder anderen Stelle dann doch zu viel des Guten. Die Energie, die in die Beine gesteckt wurde, fehlte dann nämlich für kluge Wurfentscheidungen. Immer wieder wurden einhundertprozentige Torchancen vergeben, bei einer adäquaten Chancenverwertung wären hier gut und gerne noch 10 Tore mehr drin gewesen. Sei es drum, die zwei Punkte hat man im Sack.
Als nächstes steht für den TSV die Begegnung gegen den TuS St. Hubert an. Aufgrund eines Heimrechttausches findet das Auswärtsspiel allerdings in der heimischen „Hölle West“ statt. Anwurf ist am kommenden Sonntag, den 06. April, um 17:00 Uhr.
Für den TSV spielten und trafen:
Christoph Hentzschel (Tor & Feld, 3/3) & Alex Liebe (Tor) – Ben Plohmann (8/2), Henry Booth (6), Julian Thönissen (6), Julian Giebelen (4), Felix Tillmanns (4), Lennart Rosati (2), Max Rölkes (1), Jonas Welfens (1), Max Van Deursen
29.03.25
TSV Handball-Frauen, Oberliga
TSV Kaldenkirchen – TSV Bocholt 21:22 (11:11)
Bitter!
Gegen Bocholt warfen die TSVerinnen mit dem Willen zum Sieg noch einmal ihren Kampfgeist in die Waagschale. Das war dann schlussendlich von der kämpferischen Einstellung her gesehen tadellos, allein der Erfolg lässt auf sich warten. Das ist besonders bitter, da man einmal mehr gezeigt hat, dass man gegen besser platzierte Mannschaften auf Augenhöhe mithalten kann, auch wenn diese oft körperlich überlegen sind. Die Ursache für das „nicht-gelingen-wollen“ liegt indes bei der Abschlusseffektivität. So kamen die Blau-Weißen zunächst nicht aus den Startlöchern, weil gleich mehrere hochkarätige Chancen ausgelassen wurden und Bocholt das mit einer 3:0-Führung beantwortete. Danach pendelte sich das Spiel aber ein und verlief bis zur Pause (11:11) ausgeglichen. Mit Beginn der zweiten Hälfte erzielten die Kaki-Damen dann drei schnelle Treffer in knapp drei Minuten und führten mit 14:12. Danach riss unerklärlich der Faden im TSV-Spiel und es dauerte weitere 11 Minuten, bis der TSV wieder traf. In dieser Phase ließ man unter anderem zwei Strafwürfe aus. Da auch Bocholt in dieser Zeit nur zwei Treffer erzielen konnte, hätte man sich hier entscheidend absetzen können. So blieb es ein Spiel auf Messers Schneide und es kam, wie es kommen musste. Ab der 45. Minute übernahm jetzt Bocholt die Führung und die TSVerinnen mussten nachlegen. Aus diesem Zugzwang heraus reichte es noch zum 19:19 und 20:20. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende ging Bocholt mit 22:20 in Führung. Auch wenn die Gäste danach nicht mehr trafen, reichte es für den TSV nur noch für den Anschlusstreffer zum 21:22. Das ist dann insgesamt eine sehr schmerzhafte Niederlage, ein Punkt wäre aufgrund des kämpferischen Einsatzes allemal verdient gewesen. Hätte, wäre, wenn … zählt leider nicht.
Am kommenden Wochenende kommt mit Wegberg der Tabellendritte in die Hölle, der etwas überraschend den Tabellenführer aus Biefang bezwingen konnten. Die Damen würden sich über zahlreichen Support von der Tribüne freuen.
22.03.25
SC Rot-Weiß Oberhausen 1 M – TSV Kaldenkirchen 1 M 41:34 (22:18)
TSV Kaldenkirchen blamiert sich gegen Schlusslicht Rot-Weiß Oberhausen
Ein Handballspiel, das sicherlich eine Besonderheit in dieser Saison für Rot-Weiß Oberhausen war – und eines, das der TSV Kaldenkirchen lieber schnell vergessen möchte. In einer völlig überraschend verlaufenden Partie unterlag der Tabellenvierte aus Kaldenkirchen dem abgeschlagenen Letzten aus Oberhausen mit einer desolaten Leistung.
Vor der Partie waren die Rollen klar verteilt: Der TSV Kaldenkirchen spielte eine solide Saison und kämpfte um die vorderen Plätze, während Rot-Weiß Oberhausen bisher ohne große Erfolgserlebnisse am Tabellenende festhing. Eigentlich hätte daran auch das Fehlen von Steffen Coenen, David Mattke, Felix van Deursen und Oliver Brakelmann nichts ändern sollen.
Doch auf dem Spielfeld zeigte sich ein völlig anderes Bild. Die Mannschaft von Kaldenkirchen präsentierte sich von der ersten Minute an überfordert, fehlerhaft und ohne jegliche Emotionalität.
Bereits in der Anfangsphase wurde deutlich, dass die Favoritenrolle dem TSV mehr Last als Antrieb war. Fehlpässe, überhastete Abschlüsse und eine schwache Abwehrleistung ermöglichten es Oberhausen, früh in Führung zu gehen. Ein um’s andere Mal war es Merten Krings, der die TSV’ler vor unlösbare Aufgaben stellte. Die Gäste aus Kaki schienen nicht zu wissen, wie ihnen geschah. Anstatt sich zu steigern, verloren sie weiter an Struktur und Sicherheit.
Ein schwarzer Tag für den TSV
Während Oberhausen mit Leidenschaft und Einsatzwillen kämpfte, wirkte Kaldenkirchen in allen Belangen unterlegen. Kaum ein Spieler konnte seine Normalform abrufen, die Abwehr leistete kaum Gegenwehr und im Angriff reihten sich Fehlwürfe an technische Fehler.
Auch Trainer und Fans rieben sich verwundert die Augen. Trotz mehrfacher Auszeiten fand Kaldenkirchen nie ins Spiel und ließ sich von einem Team, das bislang kaum Siege einfahren konnte, dominieren. Zur Halbzeit lag der TSV bereits mit vier Toren zurück und hatte dabei 22!! Gegentore kassiert– ein Rückstand, den sie auch in der zweiten Hälfte nicht mehr aufholen konnten.
Oberhausen feiert, Kaldenkirchen am Boden
Am Ende stand ein völlig verdienter Sieg (41:34) für Rot-Weiß Oberhausen auf der Anzeigetafel. Während die Oberhausener Spieler ihren unerwarteten Triumph ausgelassen feierten, schlichen die Kaldenkirchener mit gesenkten Köpfen vom Feld. Ein solches Debakel hatte niemand kommen sehen und es scheint sicher: Diese Niederlage wird den Grenzbewohnern in Erinnerung bleiben. Trotzdem bleibt für Aufarbeitung keine Zeit, denn am nächsten Wochenende gastiert ausgerechnet der designierte Meister „Am Hallo“ in Kaldenkirchen.
Es spielten und trafen:
Coenen, Nils 2 / König 6 / Tötsches 8 (4) / Lüfken / Leven 2 / Schwartz 1 / Rosati 4 / Rothkopf 4 / Heyer 1 / Lorenz 3 / Smits, 3 / Bruester, (Tor) / Thommessen (Tor)
24.03.25
KRÖNENDER ABSCHLUSS FÜR DIE MÄNNLICHE D-JUGEND
Auch wenn die Tabelle es auf den ersten Blick nicht bestätigen mag: Unsere männliche D-Jugend feiert die Meisterschaft in der Regionsliga Staffel West! Als erste Mannschaft hinter den Teams, die außer Konkurrenz gemeldet wurden, bewies die junge und stets gut gelaunte Truppe über die gesamte Saison Kampfgeist und Siegeswillen, der schlussendlich zum verdienten Erfolg führte. Die Basis dafür war vor allem die deutliche Weiterentwicklung aller Einzelspieler, die im Mannschaftsverbund sichtbar aufblühten. Auch die Integration neuer Mitspieler klappte problemlos und zeugte vom tollen Zusammenhalt.
Eine starke und überaus faire Abwehrleistung in Kombination mit gutem Pass- und Stellungsspiel in der Offensive sorgte für viele tolle und ansehnliche Momente, die auch bei den zahlreichen Stamm-Zuschauern Lust auf mehr weckten! Gerade das stetige Einüben von Laufwegen und Pass-Kombinationen zeigte schon in den ersten Spielen Wirkung. Nach zwei Arbeitssiegen zum Auftakt folgte ein kleiner Dämpfer in Form von 2 knappen Niederlagen, von denen sich das Team allerdings schnell erholte: Bis auf die Niederlage im finalen Saisonspiel gegen die außer Konkurrenz spielende 2. Mannschaft des TK Krefeld wurden alle Spiele deutlich gewonnen (meist +10 und mehr) und der Titel stand bereits zwei Spieltage vor Schluss fest.
Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem scheidenden Trainerteam Fred Falk und Oliver Spielvogel, die den Jungs in den vergangenen Jahren mit viel Freude und Einsatz den Handballsport und die Wichtigkeit von Teamgeist und Fairness nahegebracht haben. Dank dieser tollen Vorarbeit darf sich der TSV in den kommenden Jahren auf hoffentlich viele Spieler aus den Jahrgängen 2012/13 freuen, die in naher Zukunft einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung unserer Handball-Abteilung leisten werden.
22.03.25
TV Vorst III – TSV Kaldenkirchen II 25 : 24 (16 : 15)
Ein spannendes Duell bis zur letzten Sekunde – Ein tapferer Kampf, der wir letztlich knapp verloren, aber dennoch mit Stolz erfüllt
Am Samstagabend um 19:30 Uhr trafen der Tabellenzweite TV Vorst III und die “Zweite” in einem heiß erwarteten Duell in der Sporthalle zu Vorst aufeinander. Mit einer endlich wieder einsatzfähigen Mannschaft – gekrönt durch die Rückkehr von Lennart Rosati nach längerer Verletzungspause – reiste der TSV hoffnungsvoll an. Da Cheftrainer Werner „Mottek“ Mattke aus persönlichen Gründen nicht zur Verfügung stand, übernahm der erfahrene Christoph Hentzschel das Coaching und überzeugte mit klaren Ansagen sowie seiner gewohnten Expertise.
Die erste Halbzeit begann mit einem energischen Auftakt der Gastgeber, die in den ersten fünf Minuten mit einem 4:1-Lauf einen frühen Akzent setzten. Unsere Mannschaft reagierte jedoch fokussiert und brachte das Spiel in der 11. Minute auf 7:5. In der 26. Minute gelang schließlich der erste Ausgleich – ein ermutigender Moment, der die Spannung noch einmal ansteigen ließ. Dennoch sicherten sich die Vorster kurz vor der Pause mit einer knappen Führung von 16:15 den Vorteil und gingen mit diesem Vorsprung in die Kabine.
Der Beginn der zweiten Halbzeit gestaltete sich zunächst zäh: Es vergingen ganze zehn Minuten, bis unser Team den ersten Treffer erzielte. Der gegnerische Keeper war in diesem Abschnitt nahezu unüberwindbar – er parierte Schüsse mit einer Präzision, die einem Schachgroßmeister in Aktion glich. Auch unser Torhüter, Alexander Liebe, demonstrierte sein Können mit einigen spektakulären Paraden. In der zweiten Halbzeit erreichte er zudem eine beeindruckende Haltquote von 45%, was seinen maßgeblichen Einfluss im Spiel unterstrich. Mit einer stabilen Defensivleistung und einem leidenschaftlichen Teamgeist gelang uns dann in der 50. Minute ein beeindruckender 1:7-Lauf, der das Blatt vorläufig wendete.
In der 52. Minute brachte Julian Giebelen – der an diesem Abend insgesamt acht Treffer verbuchen konnte – unser Team erstmals in Führung. Dieser Moment war ein strahlender Höhepunkt, der pure Freude und Erleichterung auslöste. Doch trotz des herausragenden Auftritts von Giebelen und einem beherzten Einsatz des gesamten Kaders reichte es letztlich nicht, sodass das Spiel mit einer minimalen Differenz von 25:24 endete.
Fazit: Obwohl das Ergebnis nicht unseren Erwartungen entsprach, zeigte das Team – besonders die jungen Akteure wie Henry Booth, Max Rölkes und Julian Thönissen – eindrucksvoll, dass es sich vor keinem Gegner zurückschrecken muss. Ihre dynamische Offensive, kombiniert mit der sicheren Präsenz der erfahrenen Spieler in der Defensive, machte das Spiel zu einem emotional aufgeladenen und lehrreichen Aufeinandertreffen. Der Einsatz und die Leidenschaft, die an diesem Abend auf dem Feld zu spüren waren, erfüllen uns trotz der Niederlage mit großem Stolz.
Ausblick: Am kommenden Sonntag um 17 Uhr heißt es wieder in der heimischen „Hölle West“ alles geben, wenn wir auf den Zwölftplatzierten TV Erkelenz 1860 treffen. Wir blicken optimistisch in die Zukunft.
Für den TSV spielten und trafen: Alex Liebe (Tor) – Julian Giebelen (8), Ben Plohmann (4/3), Felix Tillmanns (4), Henry Booth (3), Max Rölkes (3), Christoph Hentzschel (2), Julian Thönissen, Maximilian van Deursen, Lennart Rosati
22.03.25
TSV Handball-Frauen, Oberliga
TV Biefang – TSV Kaldenkirchen31:9 (14:4)
Autsch
Das war mal mindestens eine Nummer zu groß. Der Tabellenführer und designierte Aufsteiger aus Biefang zeigte den TSVerinnen bei der 9:31 Niederlage deutlich ihre Grenzen auf. Dass die Aufgabe in Biefang für den TSV nahezu unlösbar werden würde, war den Beteiligten im Vorfeld klar. Allerdings fällt das Ergebnis am Ende doch um einige Tore zu hoch aus. Dabei lässt sich sicherlich nicht alles auf den in Biefang erlaubten Harzgebrauch schieben. Vor allen in der Defensive hätte man sich bei einigen Kaki-Damen eine größere Einsatzbereitschaft und mehr Kampfgeist gewünscht. So musste man oftmals mehr oder weniger tatenlos zusehen, wie die Gastgeberinnen vor allen über den Kreis zu einfachen Torerfolgen kamen, weil die Abstimmung der Zuständigkeiten fehlte. Und auch imRückzugsverhalten nach Ballverlusten war man dem Biefanger Tempohandball nicht gewachsen. Gegen Ende der ersten Hälfte war bereits ersichtlich an, wohin die Reise geht. Und daran änderte sich dann auch im zweiten Durchgang nichts mehr. Die Partie lässt sich aber guten Gewissens abhaken, da der Leistungsunterschied einfach zu deutlich war. Jetzt muss man sich schnell auf das nächste Heimspiel gegen Bocholt konzentrieren, wo die Kirschen gegebenenfalls nicht zu hoch hängen. Die Motivation sollte nach den durchaus passablen letzten Auftritten hoch sein, um ein allseits ersehntes Erfolgserlebnis zu erfahren.
16.03.25
SV Straelen – TSV mE 18:20 (11:8)
Am frühen Sonntagmorgen ging es nach Straelen. Im Hinspiel verlor man unnötig mit fünf Toren Unterschied. Demnach hatten die Kids aus Kaki noch eine „Rechnung offen“ und wussten genau, welche Gegenspieler sie in Schach halten mussten. Die ersten 15 Minuten waren ein Kopf-an-Kopf-Rennen und keiner konnte sich mit mehr als einem Tor absetzen. Erst in den letzten Minuten der ersten Hälfte verloren die Blau-Weißen etwas den Faden, denn im Angriff vergab man zu leicht sichere Torchancen.
In der zweiten Halbzeit holten die Kids in den ersten zwei Minuten direkt den 3-Tore-Rückstand auf und bauten zwischendurch sogar einen Vorsprung von vier Toren aus und kamen so zu ihrem 7. Saisonsieg.
Hervorzuheben sind die „Abwehrspezialisten“ Julian und Colin, die das gesamte Spiel über ihre Gegner im Griff hatten und auch Elias und Maximilian machten ihre Aufgaben besonders in der Abwehr super.
Es spielten und trafen: Jonah (2), Elias, Lusia, Maximilian, Andre (4), Tilo (11), Colin (2), Marlon (Tor), Julian (1), Fynn
15.03.25
TSV Kaldenkirchen 1M – ASV Süchteln 1M 28:25 (14:15)
Es war alles angerichtet für einen denkwürdigen Derbyabend, in der Hölle West, in Kaldenkirchen. Beide Fanlager waren zahlreich vertreten und die Zuschauerränge üppig gefüllt. Die Mannschaft von Trainer Volker Hesse war gewillt die bittere Hinspielniederlage durch einen Heimsieg vergessen zu machen. Glücklicherweise konnten bei diesem Unterfangen wieder mehr Akteure auf Seiten des TSV mitwirken auch wenn Einige auch weiterhin angeschlagen sind.
Der Auftakt in die Begegnung gehörte eindeutig den abstiegsbedrohten Gästen. Der ASV konnte sich auf ihren Routinier zwischen den Pfosten verlassen: Sven Plath entschärfte insbesondere in den ersten Minuten des Spiels eine Vielzahl von Torversuchen der Gastgeber. Zudem schalteten die Gäste schnell um und konnten über ihr Tempospiel früh auf 0:4 stellen. Glücklicherweise besserte sich die Torausbeute in der Folge etwas und die Kakis konnten auf 1-2 Treffer aufschließen. Handballerisch boten beide Mannschaften sicher keinen Spitzensport, jedoch wurde den Zuschauern ein klassisch kämpferisches Derby geboten. In der 22. Spielminute konnten die Blau-Weißen erstmalig ausgleichen (11:11), bis zur Halbzeitpause gelang allerdings kein Führungstreffer.
Nach dem Wiederanpfiff bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild wie in der ersten Halbzeit. Süchteln war zunächst das wachere Team, während sich der TSV das Leben oftmals selbst schwer machte und weiterhin an Plath scheiterte. In der 39. Spielminute konnte Nils Coenen die erste Führung für seine Farben erzielen. Bemerkenswerter Weise war der Abwehrchef mit 6 Treffern der beste Torschütze der Grenzstädter, indem er sämtliche Treffer über die erste und zweite Welle erzielte.
Exemplarisch produzierten die Hausherren nach erfolgreichen Szenen nahezu postwendend eklatante Fehler. So gelang es den Blau Weißen nicht einen echten Run zu starten und sich vorzeitig abzusetzen.
Letztlich konnten die Höllenbewohner gegen Ende nochmal zulegen: In der entscheidenden Phase des Spiels spielten es die Blau-Weißen dann auf den Punkt. Zwei aufeinanderfolgende Treffer der Coenen-Brüder ebneten den Weg zum späteren Derbysieg (26:24).
Rückblickend bleibt festzuhalten, dass der TSV das Derby dank einer starken kämpferischen Leistung gewinnt. Zugegebenermaßen hätte das Spiel auch gut und gerne in Richtung der Gästemannschaft verlaufen können, doch im Gegensatz zur Niederlage in Überruhr, hat der Handballgott am Samstagmorgen seinen Kaffee scheinbar aus einer TSV-Tasse getrunken.
Auf diesem Wege wünschen wir dem ASV viel Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt und hoffen auch im nächsten Jahr zwei intensive Derbys gegen Süchteln austragen zu können.
Es spielten und trafen:
David Mattke, Christian Thommessen (beide TW), Nils Coenen (6), Steffen Coenen (4), Thomas Heyer, Niklas Schwartz, Jonas Leven, Till Luefkens, Clim Smits (2), Nils König (2), Noah Lorenz (2), Aaron Rothkopf (5), Maik Tötsches (4), Frederik Rosati (3).
15.03.2025
HEIMSIEG gegen Oppum! 33:10 (17:5)
Wir sind Meister!!!!!
Die Realisation dauert noch ein bisschen, und vorbei ist die Saison für uns auch noch nicht. Festzuhalten ist aber, dass wir dieses Spiel wohl niemals vergessen werden.
Zur Feier des Tages liefen heute die Mädels aus der F- und E-Jugend mit uns ein und die Halle war unglaublich voll. Zum spielerischen braucht man nicht viel zu sagen, wir zeigten uns selbst und allen Anwesenden, wie sehr wir diese Meisterschaft wollen und im Endeffekt auch verdient haben.
Der Angriff lief clever und kreativ, die Abwehr stand sicher und fest, es gibt quasi nichts zu meckern. Kreisläuferanspiele, Rückraumwürfe, Abräumen über Außen und auch die 7-Meter, das alles lief heute rund, sodass unser Sieg zu keiner Zeit gefährdet war.
Ein großes Dankeschön an alle, die uns heute und über die ganze Saison unterstützt haben. Danke, dass ihr diesen Tag so besonders gemacht habt! Diese Meisterschaft in der letzten Jugendsaison für viele von uns, wird uns wohl ewig in Erinnerung bleiben!
16.03.2025
SC Waldniel – TSV Kaldenkirchen II 21:15 (11:9)
Lazarett & Chancentod
Die Zweite zollt dem Personalnotstand Tribut und verliert auswärts beim SC Waldniel
In den letzten Spielen trotzte die zweite Herrenmannschaft noch erfolgreich mit Kampfgeist und Moral dem riesigen Personalnotstand, doch dass das wochenlange Fahren auf der allerletzten Rille irgendwann einmal auch seinen Tribut fordern würde, war nur eine Frage der Zeit. Am Sonntagvormittag in Waldniel war es dann soweit. Neun Spieler standen nicht zur Verfügung, ein Großteil weiterhin verletzt. Als einzige Wechseloptionen mussten Christoph Hentzschel und Fabian Stumpe mit aufs Feld. Kenner des Vereins können sich also vorstellen, wie es um die Mannschaft bestellt war.
Zu Beginn ließ man etliche Chancen ungenutzt und geriet ins Hintertreffen, in der Folge konsolidierte sich der TSV und ging sogar in Führung. Daraufhin drehten die Gastgeber das Spiel wieder. Gegen Ende von Halbzeit eins konnte der TSV sich, auch dank mehrfacher Überzahl, wieder herankämpfen.
Im zweiten Durchgang verpasste man wieder den Start, konnte den Abstand aber zunächst halten. Mit fortschreitender Spieldauer, fehlender Körner und Kreativität ließ man ab Mitte der zweiten Halbzeit allerdings Stück für Stück abreißen. Am Ende war beim Sportclub nichts zu holen.
Grundsätzlich stand man defensiv solide, Alex Liebe knüpfte zwischen den Pfosten an seine starke Form an und konnte sich durch zahlreiche gehaltene Bälle auszeichnen. Größtes Problem war die eigene Chancenverwertung. Von allen Positionen leistete die Zweite sich eine hohe Fehlwurfquote. Der gut aufgelegte Waldnieler Torwart entschärfte wiederholt teils beste Torchancen. So war die Niederlage trotz allem doch ärgerlich, da mit einer besseren Chancenverwertung hier auch durchaus etwas zu holen gewesen wäre.
Aufgrund des Punktepolsters verweilt der TSV trotz der Niederlage zunächst weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz. Am kommenden Samstag (22.03.) beim TV Vorst wird aber ein dickes Brett zu bohren sein. Anwurf ist um 19:30 Uhr in der Rudi-Demers-Halle.
Für den TSV spielten und trafen:
Alex Liebe (Tor) – Ben Plohmann (4/2), Felix Tillmanns (4), Henry Booth (2), Christoph Hentzschel (2/2), Max Rölkes (2), Julian Giebelen (1), Jonas Schmitz, Fabian Stumpe
15.03.25
TSV Handball-Frauen, Oberliga
TSV Kaldenkirchen – SSV Gartenstadt 22:24 (9:12)
Und dann war da noch …
Auch gegen Gartenstadt bleibt den Blau-Weißen am Ende das Nachsehen, und spätestens jetzt ist klar, dass man dem Abstiegskampf nicht mehr entfliehen kann. Wobei festzuhalten bleibt, dass derzeit noch nicht feststeht, wie viele Teams schlussendlich die Liga verlassen.
Es entwickelte sich durchaus ein Spiel auf Augenhöhe mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. So blieb die Partiepraktisch immer offen. Hervorzuheben wären hier die guten Leistungen der Torhüterinnen, welche sich hüben wie drüben in nichts nachstanden. Körperlich waren die TSVerinnen einmal mehr ihren Gegnerinnen unterlegen, und man wollte versuchen, über schnelles Umschaltspiel und Tempo erfolgreich zu sein. Das gelang aber viel zu selten und man konnte die Gäste nicht abschütteln. Die lagen ab Ende der ersten Hälfte stets mit zwei oder drei Toren vorne. Die TSVerinnen zeigten sich fortan weiter kämpferisch, und zehn Minuten vor dem Abpfiff lag beim 16:17 und 17:18 die Wende in der Luft. Aber es gelang leider nicht, die Partie zu drehen. Ein verwandelter Strafwurf der Gäste und sofort darauf ein nicht verwandelter Strafwurf auf Seiten des TSV machen den feinen Unterschied in solchen Situationen aus. So blieben unter anderem insgesamt vier Strafwurfchancen ungenutzt, die hier aber nicht alleinig als Grund für die knappe 22:24 Niederlage herhalten sollen.
Positiv muss man festhalten, dass der TSV aus den letzten fünf Begegnungen bei einem Unentschieden dreimal nur mit maximal zwei Toren Differenz verloren hat. Man ist also fast dran, und es gibt jetzt noch fünfmal die Möglichkeit zu beweisen, dass man doch noch gewinnen kann.
Und dann war da noch … Nora, die nach ihrer Babypause ein tolles Comeback feiern durfte. Von Beginn spielte sie auf, als wäre sie nie weg gewesen und erzielte gleich mal vier der ersten fünf TSV-Tore. Ebenso in der Abwehr bot sie eine gewohnt überzeugende Vorstellung. Ihr Mitwirken kann hoffentlich für die letzten Spiele ein zusätzlich positives Signal an das Team geben. Alles wird gut!
09.03.25
HSV Überruhr 1 M – TSV Kaldenkirchen 1 M 24:22 (8:13)
Der TSV verspielt gleich zwei Mal einen Vorsprung von 5 Treffern und kann nichts Zählbares aus Überruhr mitbringen.
Der Kader der Blau-Weißen ist aktuell stark dezimiert und viele Akteure haben Trainingsrückstand. Glücklicherweise konnte Guus Killars kurzfristig aus der Handballrente reaktiert werden, sodass er im Rückraum für etwas Entlastung sorgen konnte. Entgegen aller Vorzeichen starteten die Grenzstädter gut in das Spiel in der Sporthalle an Klapperstraße. Die Abwehr stand auch ohne den angeschlagenen Abwehrchef Nils Coenen sattelfest. Die ersten Minuten des Spiels gehörten zweifelsfrei den Torhütern beider Teams. Christian Thommessen lieferte sich mit Lorenz Gottemeier ein spektakuläres Duell mit einigen tollen Paraden. Erst in der 13. Spielminute konnte der TSV das dritte Tor zum 2:3 erzielen. Die Minuten bis zur Halbzeitpause gehörten dann klar den Kakis. Über ein variables Angriffsspiel, gepaart mit Toren über die erste Welle, gelang es den Gästen sich abzusetzen. Mit einer verdienten 8:13 Halbzeitführung ging es in die Katakomben.
Leider verlor der TSV nach dem Wiederanpfiff komplett den Faden und fing sich aufgrund taktischer Fehler 4 Treffer in Folge ein. Der HSV kassierte anschließend zwei Zeitstrafen in kurzer Zeit, sodass die Hesse-Sieben wieder in die Spur fand. Diesen Schwung konnte man bis zur 43. Spielminute konservieren. In Person von Maik Tötsches setzten sich die „Pink-Blauen“ zum 13:18 ab. Zu diesem Zeitpunkt sprach vieles für einen unerwarteten Auswärtserfolg des TSV. Mit zunehmender Spieldauer gingen insbesondere den Rückraumspielern sichtbar die Körner aus. Die Fehlerzahl nahm eindeutig zu und Überruhr konnte diese Fehler über die erste Welle bestrafen. In der 49. Minute fiel bereits der Ausgleich (19:19). Anschließend bekamen die Gastgeber Oberwasser und legten stets zwei Treffer vor. Die Kakis versuchten nochmals alles, jedoch fehlte in manchen Szenen das nötige Spielglück. Zudem behielten die Gastgeber der kühleren Kopf und produzierten weniger Fehler. Folgerichtig setzte es schließlich die zweite Niederlage in Folge für die Kaldenkirchener.
Was bleibt, ist ein Spiel ohne Punkte für den TSV, obwohl trotz der aktuellen Personalsituation mehr drin war. In der kommenden Woche sollten zumindest die erkrankten Spieler wieder dabei sein können, sodass man voller Vorfreude auf das Derby gegen den ASV Süchteln blickt. Nach der Hinspielniederlage, hat der TSV noch eine Rechnung offen.
Es spielten und trafen:
Christian Thommessen (TW), Nils Coenen, Steffen Coenen (5), Guus Killars, Niklas Schwartz, Frederik Rosati (3), Jonas Leven, Clim Smits (2), Noah Lorenz (2), Aaron Rothkopf (5), Maik Tötsches (5).
09.03.25
TSV Handball-Frauen, Oberliga
Rheydter TV – TSV Kaldenkirchen 23:22 (13:10)
Da wäre es fast passiert, womit keiner gerechnet hatte. Auf dem Papier war die Ausgangssituation zum Spiel in Rheydt klar, Platz 13 gegen Platz 2, und dazu der RTV noch mit Aufstiegsambitionen. Für Rheydt ging es lediglich um die Höhe des Sieges, für den TSV hingegen eher darum, sich bestmöglich aus der Affäre zu ziehen. Und so entwickeln sichmanchmal Spielverläufe, die plötzlich Vieles auf den Kopf und auch in Frage stellen. Schon nach dem ersten Spielviertel (5:4) ließ sich erahnen, dass der erneut ersatzgeschwächte TSV-Kader durchaus kampfbereit war. Die Gastgeberinnen hingegen konnten trotz körperlicher und spielerischer Überlegenheit nur selten hiervon profitieren. Das lagnicht zuletzt an Melissa Tlotzek im TSV-Tor, die wieder ein starker Rückhalt war. Aber auch nach vorne erarbeiteten sich die die Blau-Weißen ihre Chancen und trafen dabei auf eine gar nicht so überzeugende Abwehrformation. So führte Rheydt stets nur maximal mit zwei oder drei Toren. Beim 13:10 wurden die Seiten gewechselt. Die TSVerinnen, die ja in dieser Saison bereits häufiger den Restart in die zweite Halbzeit verschliefen, waren hier aber hellwach und ließen nicht locker. Das sorgte bei den Gastgeberinnen zunehmend für Unruhe. Man konnte anschaulich (wenn auch nicht schön) miterleben, wie sich der Unmut des heimischen Publikums gegen Schiedsrichter und TSV-Spielerinnen auf die Heimmannschaft übertrug.Einzelne Rheydter Spielerinnen verloren dabei völlig ihre verbale Kontrolle. Das Spiel wurde dadurch nicht besser und schon beinahe etwas unbemerkt hatten sich die Blau-Weißen um die 40. Minute auf 16:16 herangekämpft, um danach sogar mit 17:16 in Führung zu gehen. Eine Großchance zur weiteren Erhöhung des Ergebnisses wurde von den TSVerinnen dann aber leider ausgelassen. Knackpunkt zu Ungunsten der Blau-Weißen war die verletzungsbedingte Auswechslung von Lorena Katelaan. Die daraus resultierende Unordnung in der Abwehr ließ den RTV wieder ins Spiel finden und innerhalb von wenigen Minuten auf 21:17 davonziehen. Damit war die Messe sechs Minuten vor dem Spielende fast gelesen. Hut ab vor den TSVerinnen, die sich auch in der verbleibenden Zeit nicht aufgaben und sich nochmal herankämpften. So war der 22:23 Anschlusstreffer mit dem Schlusspfiff auch eine Bestätigung für die tolle Moral im Team.Ein Punkt wäre hier allemal verdient gewesen.Nüchtern betrachtet muss man aber festhalten, der Tabellenzweite gewinnt (erwartungsgemäß?) gegen den Tabellenvorletzten.
Bei noch sechs ausstehenden Spielen wird die Luft für den TSV jetzt dünner. Es hilft alles nichts, am kommenden Wochenende wieder mit Engagement und Kampfbereitschaft von vorne beginnen.
08.03.2025
TSV Kaldenkirchen II – Osterather TV II31 : 26 (12 :16)
6 Feldspieler voller Herzblut und ein Top Keeper drehen den 4 Tore Rückstand
Emotionaler Heimsieg nach unbedingtem Siegeswillen in der 2. Halbzeit
Am Samstagnachmittag trafen mit den beiden Zweitvertretungen des TSV Kaldenkirchen und desOsterather TV der Tabellendritte und -vierte in der Hölle West aufeinander. Da uns nur ein Sieg in den letzten 5 Spielen mit dem OTV gelungen war und wir mit der minimalen Besetzung von nur 8 Aktiven auf die Platte gingen, war es zumindest hilfreich, auch nur auf 9 gegnerische Akteure zu treffen. Unsere Körpersprache und -spannung verhieß zunächst nichts Gutes, scheinbar dem Frühlingswetter angepasst und so geriet der Start mit 1:3 alles andere als optimal. Wir fingen uns danach, gingen 4:3 und 9:5 (11. Minute) in Führung, mussten aber nach 18 Minuten beim 10:11 den nächsten Rückstand hinnehmen. Eine Auszeit sollte ordnen, das ging nach hinten los und mit dem 12:16 waren wir zur Pause gut bedient.
Beim Pausentee nahmen wir uns vor, zur Leidenschaft aus dem letzten siegreichen Spiel zurückzufinden. Trainer Werner „Mottek“ Mattke analysierte messerscharf, gab jedem Spieler eine klare Aufgabe mit auf den Weg und es schien sich auszuzahlen: Ein 7:2 Lauf zum 19:18 in der 38. Minute zwang den Gegner in eine Auszeit. Doch dann eine vermeintlich entscheidende Szene: Eine recht harte rote Karte nach 3 Zeitstrafen gegen Julian G., dazu 2 Gegentore in Folge, 19:20 und der OTV schien das Momentum auf seine Seite zu ziehen, denn wir waren fortan gänzlich ohne Wechselmöglichkeit, was insbesondere unserem Standby-Spieler Fabian Schweißperlen auf die Stirn trieb.
Doch die 6 unermüdlichen Kämpfer und ein über sich hinauswachsender Alex im Tor drehten das Spiel, u.a. in Unterzahl auf 23:20 (46. Minute). Und dieser Vorsprung wurde mit viel Herzblut und unbändigem Siegeswillen nicht nur verteidigt, sondern sogar auf 30:23 ausgebaut.In der Schlussphase waren auch die Gäste, infolge Verletzung und roter Karte, nur noch mit 6 Feldspielern aktiv. Mit diesen gelichteten Reihen stand schlussendlich ein mit vielen Emotionen versehener 31:26 Heimsieg fest, den wir nach einer kompaktenTeamleistung sowohl allen unseren Verletzten / Erkrankten widmen, wie unserem Rotsünder Julian G.
Da Gesundheit immer noch ein wesentlich wichtigeres Gut als sportliche Meriten sind, gehen Grüße raus an den heute von uns allen vermissten Kapitän des OTV II: „Peter, alles Gute für deine Genesung und come back stronger!“
In der Tabelle sind wir mit 31:9 Punkten nun alleiniger Verfolger der beiden Spitzenteams aus Beckrath (5 Minuspunkte) und Vorst (6 Minuspunkte). Nun geht`s erstmal unter`s Sauerstoffzelt, dann in Watte eingepackt und nächsten Sonntag 16. März, vormittags um 11:15zum letztjährigen Regionsligisten SC Waldniel.
Für den TSV spielten und trafen:
Alex Liebe (Tor) – Julian Thönissen (9/1), Henry Booth (7), Felix Tillmanns (7), Jonas Welfens (4/1), Julian Giebelen (2/1), Max Rölkes (2), Fabian Stumpe